Christian-Mayer Sternwarte Schriesheim

Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V.

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Willkommen beim AVSeV Schriesheim

Von Plutinos und Transneptunen - Objekte am Rande des Sonnensystems

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Zwergplanet Eris

Öffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 03. Februar 2012 um 19:30 Uhr 

Plutinos, die nach dem Zwergplanet Pluto benannt sind, und Transneptune sind eisige Objekte die sich auf Umlaufbahnen jenseits des Gasriesen Neptuns aufhalten. Es handelt sich bei ihnen vermutlich um Überresten aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems. Wegen ihrer großen Entfernung zur Sonnen wurden sie – von Pluto abgesehen – erst in den letzten 20 Jahren entdeckt. In dem Vortrag von Frau Dr. Maintz erfahren sie mehr über die Objekte am Rande unseres Sonnensystems.
Die Referentin Monika Maintz ist Astronomin und seit 2010 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V. Sie arbeitet am Planetarium Mannheim und macht seit über zehn Jahren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Bildungseinrichtungen in der Region und deutschlandweit.


 

Fünf auf einem Streich

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PferdekopfnebelDiese wunderschöne Fotografie von Wolfgang Barth zeigt den Teil des Orionnebel-Komplexes der sich „scheinbar“ in der Nähe des Sterns Alnitak (Zeta Orionis) befindet. Alnitak ist der weißlich-blaue, sehr helle Stern auf der Fotografie. Links von ihm, in einem zarten rosa-gelblichen Ton befindet sich der Emissionsnebel NGC 2024 auch bekannt als Flammennebel. Bei dem roten Schleier auf der rechten Seite handelt es sich um ebenfalls um einen Emissionsnebel - IC 434- dieser wurde 1786 von William Herschel entdeckt. Etwas rechts von der Bildmitte findet sich der Reflexionsnebel NGC 2023 und etwas links unterhalb von ihm IC435, ein weitere Refelexionsnebel. Während bei einem Reflexionsnebel das Licht von Sternen nur gestreut wird – der Nebel also selbst kein Licht erzeugt – stammt das Licht von einem Emissionsnebel von diesem. Durch einen oder mehrere heiße Sterne wird der Wasserstoff und andere Elemente des Nebels ionisiert, bei der anschließenden Rekombination wird Licht ausgestrahlt.
Nun befindet sich auf der Aufnahme noch ein weitere Nebel-Typ, einer der weder Licht reflektiert noch ausstrahlt, den das Gegenteil ist der Fall, dieser Nebel „schluckt“ Licht. Es handelt sich um die wohl schönste Dunkelwolke die wir kennen: Bernard 33, besser bekannt als Pferdekopfnebel. Diese Dunkelwolke befindet sich in der Sichtlinie zwischen der Erde und dem Emissionsnebel IC 434 und absorbiert das von diesem ausgestrahlte Licht. In seinem Aussehen erinnert der Pferdekopfnebel an die Figur eines Springers beim Schachspiel.


 

Sonenflecken

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SonnenfleckenAuch wenn für den 24. Sonnenfleckenzyklus, der im Jahr 2008 anfing, ein relativ schwaches Maximum erwartet wird, sind zur Zeit einige Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche zu beobachten. Sonnenflecken haben eine Temperatur von ca. 4500°C und erscheinen dunkel gegen die rund tausend Grad heiseren Sonnenoberfläche.
Zu beobachten sind Sonnenflecken aber nur mit einem speziellen Sonnenfilter, mit den ungeschützten Augen darf man niemals in die Sonne sehen.


 

Quadrantiden

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Die Quadrantiden sind ein Meteorstrom oder auch Sternschnuppenschwarm, dessen Radiant – der Punkt von dem scheinbar alle Sternschnuppen des Meteorstorms ihren Anfang haben - im Sternbild Bootes, dem Bärenhüter liegt. Die Quadrantiden sind in der Zeit vom 01.Januar bis zum 05. Januar zu beobachten, wobei das Aktivität-Maximum in den Morgenstunden des 04. Januar erwartet wird. Dabei können ca. 120 Meteor pro Stunde beobachtet, wobei auch bis zu 200 Meteore pro Stunde möglich sind.


 

Orionnebel zum 2.ten

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OrionnebelEine ebenfalls wunderschöne Aufnahme des Orionsnebels gelang unserem Mitglied Wolfgang Barth vom heimatlichen Balkon in Lörrach.


 



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Schlagzeilen

In der Nacht vom 15. auf den 16. Juni fand eine Totale Mondfinsternis über Europa statt. Bei mäßigem Wetter konnte die Finsternis auf der Sternwarte Schriesheim beobachtet werden. Während der partiellen Phase der Finsternis gelang unserem Mitglied Julian Zoller diese eindrucksvolle Fotografie. Sie zeigt den Strahlenkrater Tycho, sowie die Mare Cognitum, Humorum und Nubium. Am linken Bildrand sind auch Teile von Procellarum zu erkennen.