
Öffentlicher Vortrag an der Volkssternwarte Schriesheim am Freitag, den 03. Februar 2012 um 19:30 Uhr
Plutinos, die nach dem Zwergplanet Pluto benannt sind, und Transneptune sind eisige Objekte die sich auf Umlaufbahnen jenseits des Gasriesen Neptuns aufhalten. Es handelt sich bei ihnen vermutlich um Überresten aus der Entstehungszeit unseres Sonnensystems. Wegen ihrer großen Entfernung zur Sonnen wurden sie – von Pluto abgesehen – erst in den letzten 20 Jahren entdeckt. In dem Vortrag von Frau Dr. Maintz erfahren sie mehr über die Objekte am Rande unseres Sonnensystems.
Die Referentin Monika Maintz ist Astronomin und seit 2010 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Volkssternwarte Schriesheim e.V. Sie arbeitet am Planetarium Mannheim und macht seit über zehn Jahren Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für diverse Bildungseinrichtungen in der Region und deutschlandweit.






Diese wunderschöne Fotografie von Wolfgang Barth zeigt den Teil des Orionnebel-Komplexes der sich „scheinbar“ in der Nähe des Sterns Alnitak (Zeta Orionis) befindet. Alnitak ist der weißlich-blaue, sehr helle Stern auf der Fotografie. Links von ihm, in einem zarten rosa-gelblichen Ton befindet sich der Emissionsnebel NGC 2024 auch bekannt als Flammennebel. Bei dem roten Schleier auf der rechten Seite handelt es sich um ebenfalls um einen Emissionsnebel - IC 434- dieser wurde 1786 von William Herschel entdeckt. Etwas rechts von der Bildmitte findet sich der Reflexionsnebel NGC 2023 und etwas links unterhalb von ihm IC435, ein weitere Refelexionsnebel. Während bei einem Reflexionsnebel das Licht von Sternen nur gestreut wird – der Nebel also selbst kein Licht erzeugt – stammt das Licht von einem Emissionsnebel von diesem. Durch einen oder mehrere heiße Sterne wird der Wasserstoff und andere Elemente des Nebels ionisiert, bei der anschließenden Rekombination wird Licht ausgestrahlt.
Auch wenn für den 24. Sonnenfleckenzyklus, der im Jahr 2008 anfing, ein relativ schwaches Maximum erwartet wird, sind zur Zeit einige Sonnenflecken auf der Sonnenoberfläche zu beobachten. Sonnenflecken haben eine Temperatur von ca. 4500°C und erscheinen dunkel gegen die rund tausend Grad heiseren Sonnenoberfläche.
Eine ebenfalls wunderschöne Aufnahme des
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