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Der auch als Siebengestirn bekannte, im Sternbild Stier gelegene Sternhaufen findet bereits in frühen Kulturen und Aufzeichnungen Erwähnung, so beispielsweise auch in Homers Odyssee. In Japan war er der Namensgeber der Automarke Subaru. Der Name Plejaden läßt sich sehr wahrscheinlich auf die sieben Töchter des Atlas und der Pleione, die laut griechischer Mythologie vom Jäger Orion verfolgt und schließlich vom Göttervater Zeus an den Himmel versetzt wurden, zurückführen. So sind die sieben hellsten Sterne nach den Töchtern Alcyone, Asterope (ein Doppelstern), Electra, Maia, Merope, Taygeta and Celaeno benannt. In der Regel wird man mit bloßem Auge meist sechs Sterne erkennen, unter guten Sichtbedingungen jedoch auch zwischen neun oder einem dutzend Sterne. In guten Teleskopen oder sogar bereits mit sehr guten Ferngläsern kann man erkennen, daß die Sterne in schwache Nebel eingebettet sind. 1859 wurde um den Stern Merope der erste Nebelfetzen entdeckt. Auf Fotografien treten die Nebel deutlich zu Tage. Die blaue Farbe der Nebel läßt sie als sogenannte Reflexionsnebel erkennen. Anders als bei den durch die Strahlung heißer leuchtstarker Sterne zum Eigenleuchten angeregte Nebel wie zum Beispiel der bekannte Orionnebel reflektieren die Reflexionsnebel das Licht der Sterne. Bis dato hat man dem Sternhaufen rund fünfhundert Sterne, die sich scheinbar auf ein Himmelsareal des vierfachen Monddurchmessers verteilen, zuordnen können. Auch sind bereits einige Braune Zwerge, aber auch Weiße Zwerge entdeckt worden. Die Existenz letzterer konnte wissenschaftlich noch nicht vollständig erklärt werden. Denn normalerweise ist ein Weißer Zwerg der ausglühende Überrest eines langlebigen Sternes wie der Sonne. Das Alter der Plejaden beträgt jedoch "nur" etwa 100 Millionen Jahre.
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